Mindset

10 Dinge, die dich sofort glücklicher machen

Glücklicher im Alltag zu sein – das wünschen wir uns alle. Doch das Leben ist manchmal überfordernd und der Alltag macht es uns nicht immer leicht, ihn zu romantisieren und Freude zu empfinden. Unsere hektischen Zeiten schaffen es immer wieder, mich in eine Negativspirale zu ziehen, bis ich überfordert da sitze und mir wünsche, alles wäre anders.

Geht es dir manchmal auch so? Dann habe ich vielleicht genau das Richtige für dich.

Um das Karussell im Kopf mal anzuhalten und die Sicht wieder auf die schönen Dinge im Leben zu richten, habe ich dir 10 Punkte zusammengestellt, die dich möglicherweise sofort glücklicher machen. Jeder von uns ist anders und vielleicht sprichst du nicht auf alle dieser Punkte an. Aber es sind alles Dinge, die mir helfen, wenn ich wieder mal mehr Schwarz als Weiß sehe. Ich hoffe, dass auch etwas für dich dabei ist. 😊

Es einfach tun

Was ich dir auf jeden Fall noch mitgeben möchte, bevor du dich in die Liste stürzt: Fang einfach an. Auch wenn du dich gerade nicht danach fühlst, einen der Punkte durchzuführen, fang einfach an. Aufhören kannst du ja immer noch. Aber es ist ein Versuch wert, wenn es dich doch glücklicher machen soll. Traurig und unausgeglichen zu sein ist einfach und das werden wir noch oft genug sein können. Schöner wäre es doch, möglichst viele unserer gelebten Sekunden glücklich verbracht zu haben.
Also fange jetzt an. Mach etwas, das dir gut tun soll. Nur für dich.

10 Dinge, die dich im Alltag sofort glücklicher machen können:

1. Musik anmachen, die dir gut tut

Das sollte dein erster Schritt sein. Das ist ein besonders einfacher und unglaublich wirkungsvoller Punkt. Musik kann eine riesige Wirkung auf unser Befinden haben und meine Stimmung kann sich innerhalb von wenigen Sekunden etwas verbessern, wenn ich die richtige Musik anmache. Wähle energetische, aufbauende und lustige Musik – keine traurigen Songs, die dich in deinem Elend suhlen lassen. Ja, das sind schöne Lieder, aber die helfen dir im Moment nicht, das Leben zu genießen.
Ich schalte in meinen weniger guten Momenten gerne auf kraftvolle, klassische Musik wie zum Beispiel:

  • Radetzky March von Johann Strauss

  • Can-Can von Jacques Offenbach

  • Carmen Suite No. 1 von Georges Bizet

Das sind nur Beispiele, die bei mir gut wirken. Für dich können es aber auch ganz andere Lieder sein. Suche auf Spotify, YouTube oder einem anderen Player deiner Wahl nach einer Playlist mit deinen passenden Songs.
Oder such dir Musik, die dich an schöne Erlebnisse erinnert. Vielleicht ist es ein bestimmtes Genre, das dich in eine Welt teleportiert, die dir Freude bereitet. Oder es ist Musik, die dich an ein Festival oder diesen einen schönen Abend mit deinen Freunden erinnert.

Kleiner Bonuspunkt: Tanzen, als würde dich keiner sehen

Wenn du sowieso gerade aufbauende Musik hörst: Tanze. Lass dich völlig gehen und bewege dich so, wie es sich gerade gut anfühlt. Lass dich auf die Musik ein und kümmere dich nicht darum, ob du dabei gut aussiehst. Ist doch egal, es sieht ja keiner. Und wenn doch, spielt das auch nicht so eine Rolle, wenn du dafür mehr Freude am Leben verspürst.

2. Tagebuch schreiben

Falls du nicht Tagebuch schreibst, ist heute doch ein guter Moment, um damit anzufangen. Kein Stress, du musst dich nicht jeden Tag hinsetzen und etwas aufschreiben. Aber wenn du auch nur ein Mal etwas geschrieben hast, ist das schon mehr, als wenn du nie schreibst. Und wir erinnern uns: Fang einfach an. Aufhören kannst du ja immer noch.

Es hat mir schon des Öfteren geholfen, meine Gedanken in Worte zu fassen und loswerden zu können. Schreibe so, als würdest du einem geliebten Menschen davon erzählen. Oft tut es schon gut, nur darüber zu reden und das geht ja auch schriftlich. Außerdem kann es helfen, die Gedanken zu ordnen. Die Welt wirkt weniger überfordernd, wenn ich meine Anliegen nicht nur als riesige Wolke der Angst sehe, sondern weiß, was mein nächster Schritt sein sollte, um die Wolke etwas aufzulösen.

3. einen Spaziergang machen

Frische Luft und etwas Bewegung reichen manchmal schon aus, um den Kopf frei zu kriegen und vielleicht auch einen Blickwechsel auf unsere Sorgen zu bekommen.
Wenn man etwas Abstand gewonnen hat, sieht so manches Problem nur noch wie ein Problemchen aus und man schafft es wieder, durchzuatmen und es mit klarem Verstand anzugehen.
Hier noch eine kleine Liste in der Liste mit Ideen, was du auf deinem Spaziergang tun kannst, um deinen Kopf vom wahnsinnigmachenden Grübeln auf etwas Neutraleres zu richten und im Hier und Jetzt zu sein:

  • das „Farbspiel“ spielen: Suche dir eine Farbe aus und achte dich dann auf alles, das diese Farbe hat.
  • Gehe ohne Kopfhörer spazieren und versuche, bewusst zuhören. Was hörst du? Singen die Vögel? Höre ich Autos? Wie hört sich der Wind an?
  • Versuche, genau auf deinen Körper und deine Umgebung zu achten. Wie fühlt sich der Wind auf deiner Haut an? Ist dir warm? Wie fühlt sich der Boden unter deinen Füßen an? Welche Gerüche kannst du wahrnehmen?

4. Mit einem geliebten Menschen reden

Das ist ein bisschen wie Tagebuch schreiben – nur anders. Rede mit jemandem, dem du dich anvertrauen möchtest. Wie beim Tagebuchschreiben tut es auch hier gut, alles mal auszusprechen und loszuwerden. Vielleicht kann dir die andere Person auch helfen, das Ganze von einem anderen Blickwinkel aus zu sehen und dich somit aus deinem Hamsterrad zu holen.
Ein „Mir geht es heute nicht so gut und den Grund weiß ich auch nicht so genau.“ kann auch schon mächtig sein. Das schafft eine Verbindung, gibt dir das Gefühl, von der anderen Person besser verstanden zu werden und sie kommt überhaupt nicht erst auf die Idee, möglicherweise abweisendes Verhalten von dir als Angriff zu werten.

5. Blumen oder Zimmerpflanzen kaufen

Blumen sind toll und Blumen tun gut. Ich liebe es, über Tage, Monate und Jahre hinweg meinen Pflanzen beim Wachsen zuzusehen, an Blumen zu riechen und diese Schönheit in meine eigene vier Wände zu holen. Kauf dir heute eine neue Zimmerpflanze oder einen schönen Blumenstrauß. Oder pflücke dir selbst einen, wenn du die Möglichkeit hast. Ich laufe immer mit einem kleinen Lächeln nach Hause, wenn ich einen Blumenstrauß oder eine neue Pflanze dabei habe.

6. Einen Ort aufsuchen, an dem du dich wohl fühlst

Ein Tapetenwechsel und Aktivitäten, die dir Freude bereiten, können auch helfen. Setz dich in dein Lieblingscafé oder auf eine Wiese. Gehe in ein Brockenhaus (Secondhandladen – das macht mich immer glücklicher) oder stöbere in einer Buchhandlung. Erlebe an diesen Orten dein eigenes, kleines Abenteuer oder erlaube dir, einfach nur hier zu sein und nichts Weltbewegendes machen zu müssen.

7. Duschen oder baden

Wenn du eine Badewanne hast, gönne dir ein wohltuendes, schönes Bad. Das kannst du natürlich ganz nach deinen Bedürfnissen anpassen und einen Badezusatz nehmen, der dich gerade sehr anspricht. Mach Musik an, zünde vielleicht Kerzen an, dimme das Licht und genieße. Das Wasser tut so gut, oder?
Alternativ kannst du auch eine warme Dusche nehmen (oder eine Kalte, wenn du willst) oder in einem See oder Schwimmbad baden gehen.

8. Etwas tun, von dem du weißt, dass es dir schon einmal Freude bereitet hat

Bastle etwas, gehe Schwimmen oder Joggen, lies ein gutes Buch – egal was. Überlege, was dir Freude schenken kann und dann – ich sage es erneut, weil mir genau das bei diesem Punkt manchmal schwer fällt – Fang einfach an. Aufhören kannst du immer noch. Aber vielleicht funktioniert es ja und du schaffst es, etwas glücklicher zu werden. Das ist es auf jeden Fall wert.

9. Für ein kleines bisschen Ordnung sorgen

Nein, ich will nicht sagen, dass du die ganze Wohnung blitzblank schrubben sollst. Niemand braucht in schlechter Stimmung plötzlich eine Grundreinigung des Badezimmers. (Außer dir tut das gut, dann mach das.)
Aber vielleicht könntest du deinen Schreibtisch aufräumen oder eine Schublade, der etwas System und Organisation nicht schaden würde.

Oder du kannst dein Bett frisch beziehen mit einem hübschen Bezug. Es ist so wundervoll, sich in ein frisch gemachtes Bett zu legen und wenn dein Bettzeug auch noch schöne Farben und Aufdrucke hat, macht es das Ganze noch viel besser.
Wenn in meinem Kopf schon Chaos pur herrscht, kann es mir helfen, wenigstens um mich herum für Ordnung zu sorgen. Wenn die Umgebung etwas ordentlicher wird, fühlt sich oft auch der Kopf etwas weniger chaotisch an. Außerdem ist es ein kleines Erfolgserlebnis und es kann auch ein Gefühl von Kontrolle geben. Das hilft einigen Menschen.

10. Jemand anderem etwas Gutes tun

Mach jemandem ein Kompliment oder sag deinen Freunden, was du an ihnen magst. Das ist eine Win-Win-Situation, denn am Ende macht es sowohl die andere Person als auch dich glücklicher. Und auch wenn das nur ein kleiner Moment ist, kann sich die Freude, die daraus resultiert, noch Stunden später anhalten.

Die Veränderung beginnt in deinem Kopf

Es ist normal, dass es Tage oder auch längere Episoden in unserem Leben gibt, in denen wir eher hoffnungslos und traurig sind. Das ist völlig menschlich. Aber das Gute ist, dass wir sehr viele Sachen selbst in der Hand haben. So können wir unser Bestes geben, um trotzdem Freude in unseren Alltag zu integrieren.

Sehr viel hat auch mit unserer Einstellung und der Sicht auf Dinge zutun. Wenn ich morgens denke, dass heute ein mieser Tag sein wird und ich die ganze Zeit über nur mit Negativem konfrontiert werde, bis ich dann wütend wieder heim fahren und grummelnd auf dem Sofa sitzen kann, dann wird das mit großer Wahrscheinlichkeit auch passieren.

Aber wenn ich morgens aufstehe, offen für den Tag und gespannt bin, was ich heute wohl alles erleben werde, dann fängt der Tag schon ganz anders an.

Nun hoffe ich, dir ein wenig Inspiration gebracht zu haben. Wir haben nur dieses eine Leben und wir sollten es mit so vielen glücklichen Momenten füllen, wie wir können.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag oder Abend! Du bist gut, so wie du bist, vergiss das nie.

-Angi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert